Dienstag, 4. September 2012

15.08. – 29.08. Besuch in Vancouver: Teil 1






Episode I: Reif für die Insel? Ein Wochenende Van – bzw. Whale-couver Island

Ein Monat in einer Großstadt geht schnell rum. Und schon sah ich mich Mitte August ständig mit der Frage konfrontiert, ob ich denn nun schon hier oder dort gewesen wäre. Doch nach einer 5 Tage Woche, finde ich es häufig schön am Wochenende einfach im Garten in der Sonne zu liegen und zu lesen, Football zu gucken oder an den Strand zu radeln und ein bisschen im Pazifik zu plantschen. Trotzdem war es sicherlich so langsam an der Zeit endlich ein mal Vancouver und seine Umgebung im Vollsten kennenzulernen. So war ein zweiwöchiger Besuch von Felix, einem Freund von mir aus Aachen, ein guter Anlass einige Ausflüge zu organisieren und zu planen.

Am ersten Wochenende hatte ich mir 1,5 Tage freigenommen und so reihten wir uns Freitag Nachmittag gegen viertel nach drei in die lange Schlange für die Fähre nach Vancouver Island ein. Die Sonne schien, der Wind wehte und die Menschen summten in freudiger Erwartung auf ein Wochenende auf der Insel. Es roch nach Sonnencreme, Schokoladeneis und Kaffee in Pappbechern. Die kleine Fährenanlegestelle in Tsawwassen, etwas südlich von Vancouver, gab ihr bestes Wartende zu einem Snack, einem Erfrischungsgetränk oder dem Kauf eines Souvenirartikels zu überreden. Derweil ließen die Wartenden sich genüsslich treiben, aßen, tranken, schnackten und sonnten sich. Wir ließen uns vom Treiben der Andern treiben bis wir gegen 16:00 Uhr schließlich an Bord der Fähre fuhren.

Eine Schiffsfahrt die ist lustig, eine Schiffsfahrt, die ist schön. In unserem Falle besonders schön, denn auf der Strecke zwischen Tsawwassen und Victoria passiert man allerhand dicke, fette, kleine Inseln, die sich in der Nachmittagssonne räkeln und den Fähren dabei zugucken, wie sie diese Landflecken umrunden. Während ein kräftiger Wind die Stimmen und Seufzer der Passagiere in die Weite davon trägt, übertönt das Martinshorn der Fähren alle naturgegebenen Geräusche und lässt den ein oder anderen heftig zusammenschrecken.


Als wir schließlich in Victoria ankamen, hatte sich längst ein wohliges Urlaubsgefühl eingestellt. Der Mietwagen ließ den Motor aufbrummen und schon ging’s los in Richtung Hostel. In Victoria, Downtown, angekommen, verbrachten wir zunächst eine gewisse Zeit mit verwirrender Interpretation der Parkplatzsituation und des Einbahnstraßensystems, doch schließlich schafften wir es das Auto zu parken und unser Mini-Zimmer zu beziehen. Leider konnte sich aufrecht stehend immer nur eine Person zur gleichen Zeit im Zimmer befinden, während die andere sich entweder aufs Bett oder in den Flur retten musste. Glücklicher Weise hatte man es allerdings geschafft einen Kühlschrank ins Zimmer zu zwängen, welcher nicht nur den fensterlosen Raum wärmte, sondern auch 60% der nicht-bebetteten Fläche in Anspruch nahm.


Dafür bekamen wir vom Hostelpersonal den Tipp, dass nur einen Block weiter ein sehr gutes Diner sein sollte. Und so machten wir uns auf den Weg zu John’s Place. Dieses kleine Restaurant war so, wie man sich ein Klischeediner aus jeder authentischen Hollywoodproduktion vorstellt. Die Wände mit Bildern von berühmten Gästen, amerikanischen und kanadischen Fernseh-, Showbusiness- und Sportstars übersäht. Direkt am Eingang wurde man von einer Vitrine hausgemachter Pies und Kuchen begrüßt, in der Mitte des Raums stand eine moderne Jukebox und wir durften sogar in einer echten rotbelederten „booth“ platz nehmen. Das Beste an John’s Place war jedoch das Essen, sodass ich bereits nach wenigen Bissen meine ungeteilte Liebe an den Koch gestehen musste. Und auch mit der Rechnung kam kein Schock. Für die gekonnte Explosion meiner Geschmackssinne wollte man nur gut 10 $ von mir haben, was hier in Kanada ein echtes Schnäppchen ist.


Nach diesem vorzüglichem Dinner, machten wir uns auf den Weg Victoria zu erkunden. Im Hafenbecken, welches wir überraschend schnell erreichten, war die Hölle los. Eine Mischung aus Volksfest und einer Massenpanne 21 chinesischer und 16 japanischer Reisebusse sowie die Bekanntgabe des Sommerschlussverkaufs in allen europäischen Metropolen schien sich hier abzuspielen. Alles wuselte, man machte ein Foto nach dem andern und direkt am Hafen wurde zu Schrummelmusik so etwas ähnliches wie Squaredance getanzt. Etwas verwirrt besichtigten wir das Parlamentsgebäude und das Nobelhotel, welche sich unter die Massen gemischt hatten.


Sogar die Bäume ließen unter all dem Rummel die Köpfe sinke

Symphatisch waren allerdings die Wale, die in allen Formen und Farben immer wieder an Victorias Straßenecken auftauchten und einem zuzwinkerten: „Hallo Tourist, ich wache über dich.“ Insgesamt ließ sich das Gefühl versehentlich nach Disneyland gereist zu sein jedoch nicht so ganz abschütteln und so schmiedeten wir Pläne am nächsten Tag noch etwas andere Teile der Insel zu erkunden.


Am nächsten Tag entdeckten wir, dass etwas nördlich von Victoria eine weitere kleinere Insel liegt: Sydney Island. Die Beschreibungen schienen vielversprechend und so machten wir uns auf den Weg gen Norden. Die Sonne schien und wir waren nicht in Eile, sodass es auch nicht so schlimm war, dass wir die kleine Fähre gerade verpasst hatten. So liefen wir noch eine Weile durch Sydney, einem Ort der ein bisschen an einen deutschen Kurort oder eine niederländische Strandurlaubssiedlung erinnern ließ. Der größte Unterschied zu europäischen Urlaubsstätten bestand wohl darin, dass wir es nicht schafften einen Volleyball aufzutreiben und uns mit einem Gummifootball begnügen mussten. Schließlich war es an der Zeit sich auf die ca. 40 mannstarke Personenfähre zu begeben und auf die Insel überzusetzen.

Nach Ankuft auf der Insel, eroberten wir sogleich den Strand neben einem Paar, das munter Kubb spielte. Überall über den Strand verteilt hatten Leute Hütten, Stühle oder einfach nur „Kunstwerke aus angespültem Strandgut bebaut, was der Insel ein gewisses Robinson Crusoe Flair gab.



Leider zog es sich kurz nach unserer Ankunft ziemlich zu. Ich, natürlich vollkommen unvorbereitet auf irgendwelche Wetterumschwünge (habe hier noch nicht so viel dazu gelernt), begann schon bald am Strand zu frösteln, sodass wir und auf einen kleinen Inselrundgang begaben. Doch nicht nur die Wolken hatten sich vor die Sonne geschoben, auch die Insel erweckte den Eindruck trostlos, unbewohnbar und frei von Fruchtbarkeit zu sein. So streiften wir noch ein bisschen durch die Gegend bevor wir wieder aufs etwas festere Inselland übersetzten.




Für den Abend hatten wir den Tipp bekommen uns die berühmten Buchads Gardens anzugucken. Diese wurden von der Familie Buchad angelegt und gelten in der ganzen Region (vor allem unter Asiaten) als riesiges Highlight. Da an diesem Abend auch noch ein Feuerwerk anstand, hielten wir es für eine gute Idee uns das ganze mal anzuschauen. Das Vergnügen kostete dann auch nur 30$+tax pro Person, wobei man sich bei den Massen, die sich durch die Gärten wälzten nicht auszurechnen wagte, wie viel Umsatz der Garten an diesem Abend wohl machen würde. Insgesamt gab es 5 verschiedene Gärten (sunken, italian, japanese, mediterranean und rose), wobei jeder für sich einem wohl gepflegten deutschen Vorgarten in etwas gleichkam. Es gab mindestens genauso viele Besucher wie Pfanzen, sodass keine erholsame Parkstimmung aufkommen konnte.



Ok, das vorherige Urteil war vielleicht ein bisschen hart.

Doch auch wenn die Gärten uns nicht gerade vom Hocker rissen, hatten wir Spaß dabei winkend durch Gruppenfotos zu laufen (dabei wurde ich beinahe von einem ernst dreinschauenden Inder, der versuchte sein Frau vor dem Buchadsgarden Schild zu fotografieren mittels des Todesblick hingerichtet – andere würden für winkende rothaarige in ihrem Bild wohlmöglich hunderte bezahlen) oder aber aufgeregte Asiaten dabei zu beobachten, wie sie alles vollkommen fasziniert fotografierten.


Schließlich ließen wir uns auf der Wiese, von der aus man das Feuerwerk besonders gut beobachten konnte nieder und picknickten, entspannten und warteten. Kurz bevor das Feuerwerk losgehen sollte, fing es dann auch noch an zu regnen. Felix reagierte schnell und schaffte es so gerade noch rechtzeitig einen Schirm für jeden von uns zu organisieren, sodass wir zwischen einer Wiese aus Schirmen saßen und aufs asiatische „Ohhhh“ warteten, welches den Beginn des Feuerwerks besiedeln würde. Das Feuerwerk war schließlich liebe- und phantasievoll inszeniert und auch der Regen hörte  rechtzeitig wieder auf. Ich ließ unauffällig und illegaler Weise den Schirm mitgehen, sodass wir unterm Strich recht versöhnt aus den Gärten nach Hause fuhren.

Am nächsten Tag war es endlich soweit. Es war der Tag des langersehnten Whalewatchings. Als Ausgleich für den zugezogenen Samstag, kam pünktlich um 13:30 Uhr als wir das Whalewatching-Boot bezogen die Sonne heraus. Wir waren auf Victorias schnellstem Speedboat und Chris, unser Kaptain, hatte auch keine Scheu die Serengeti auf Hochtouren laufen zu lassen.


Wale waren bereits an diesem Tag gesichtet worden und alle 12 Gäste waren in hellster Vorfreude. Zunächst ging es jedoch zu den Seehunden. Diese lahmen Tiere machen tatsächlich 90% der Zeit einfach gar nix. In der restlichen Zeit fällt ihnen ein, dass sie auch essen müssen, um zu überleben und so schleichen sie sich an Hobbyfischer an, warten bis Fisch und Fischer in ihrem Kampf ermüden und schnappen sich die Beute einfach weg. Wer faul ist, ist bekanntlich meist clever und kreativ.


Während wir noch mit den Seehunden abhingen, erklärte uns Chris schon mal ein bisschen was über die Wale. Insgesamt gibt es in Victorias Umgebung 3 Rudel (J, K und L). Insgesamt beinhalten diese über 80 Wale, die in der Umgebung hausen und jeder ist anhand seiner Rückenflosse und teilweise auch auf Grund des Charakters einfach zu identifizieren. Alle Wale haben eine Nummer, die ihrem Entdeckungsdatum entspricht. So ist J2 z.B. die älteste Walin mit über 100 Jahren. Die älteste Waldame (von Chris auch liebevoll Grammy genannt) führt jeweils ihr Rudel an und versucht ihr wissen der nächstälteren Walin weiterzugeben, denn die Männer haben mal wieder nichts zu melden und sind eigentlich nur riesengroße Muttersöhnchen.  

Kurze Zeit später begann dann endlich das echte Walgucken. Wir hatten umheimliches Glück, denn an diesem Tag zogen alle drei Rudel an uns vorbei, sodass wir insgesamt bestimmt 60 verschiedene Wale zu Gesicht bekamen. Während wir bei den ersten noch aufgeregt „hier“ und „da“ schrien und allerlei schiefe Bilder machten, entwickelte man schon bald eine gewisse Routine.



 
Nach allgemeinem Wahlschutzgesetz gilt die Regel, dass man sich den Walen nur bis auf ca. 1 km nähern darf. Da die Rudel an diesem Tag überraschend nah am Ufer waren, waren nicht nur diverse kommerzielle Reiseunternehmer im Einsatz, sondern auch so einige Hobbybootler unterwegs. Kaum war ein Motorgeräusch in der Nähe der Wale zu hören, kam auch schon die Wasserpolizei angerauscht.


Das besondere an unserem Boot war nicht nur, dass es das schnellste Boot Victorias ist, sondern auch das vorhandene Hydrophon, mit dem man die Wale untereinander kommunizieren hören konnte. Besonders das K-Rudel war an diesem Tag sehr gesprächig und schnatterte quietschend vor sich hin. Es war wirklich beeindruckend die Meerestiere zu belauschen, auch wenn ich sagen muss, dass ich doch recht wenig verstand. Ich schnappte nur irgendetwas von Bauchgrummeln auf, doch dann war ich mit meinem walisch am Ende. Übrigens können Wale sich auch nur innerhalb ihres eigenen Rudels so richtig verständigen. Verschiedene Wale sprechen nämlich verschiedene Dialekte und Wale aus anderen Regionen wasserschallen gar in ganz fremden Sprachen.
Chris wusste jedoch unsere Begeisterung mit noch mehr zu wecken als nur Meertiefengeräuschen. Er vertrat den Standpunkt, dass er zwar nur bis auf 1000 Meter an die Wale heranfahren dürfte, doch sollten diese dann zufällig auf sein Boot zuschwimmen, könnte er nun wirklich nicht den Motor wieder anmachen um wegzufahren. So kreuzten wir die Route der Wale, schalteten den Motor aus und warteten darauf, dass sie in der Nähe auftauchten. Felix und ich standen gerade ganz vorne, als hinten am Boot das laute Geraune losging. Doch ich wusste es natürlich mal wieder besser, denn ich hatte kurz vorher nicht weit vom Boot entfernt einen Wal auftauchen sehen. Nun schon eine erfahrene Walguckerin, wusste ich, dass bald ganz dicht vor mir einer auftauchen würde. Und tatsächlich, zwei der Wale tauchten an der Nase des Boots auf und tauchten einmal darunter hinweg. Einfach nur beeindruckend!


 
Als allerletztes Walsahnehäubchen tauchte dann auch noch ein riesiges Kreuzfahrtschiff auf. Und wie immer musste der Mensch die Natur in ein irgendwie merkwürdiges Bild rücken, denn im Vergleich zum Kreuzfahrtschiff wirkt so ein Killerwal einfach nur lächerlich klein.


Doch damit nicht genug. Nachdem wir also in der Walbeobachtung regelrecht gebadet hatten, wartete noch eine andere Art von Seehunden auf uns. Diese lebte rund um einem Leuchtturm in einem Nationalpark. Sie waren nicht nur größer als noch die ersten Seehunde am Mittag, sondern auch noch fauler. Während die Weibchen sich darum kümmerten den Nachwuchs großzuziehen, sonnten sich die Männchen nur und schnatterten dabei unentwegt. Der Anblick war einfach nur Wahnsinn und wie Chris meinte, wie aus einem Heft des National Geographics!



Seehunde erobern Steine und Steg am Fuße des Leuchtturms
Noch einmal die Seehunde quieken hören, noch einmal neben den Walen treiben, noch einmal vom Wind Tränen in die Augen geweht bekommen, noch einmal die Mütze über die Ohren und die Handschuhe unter die Jacke ziehen. Dann waren wir auch schon wieder zurück in Victoria, wo John’s Place schon mit dampfendem Abendessen auf uns wartete.

Am Montag war dann auch schon wieder Abreisetag. Die Planung bestand darin erst die Westküste ein bisschen hochzucruisen und dann einmal quer über die Insel nach Nanaimo zu fahren, von wo aus wir die Fähre zurück nach Vancouver nehmen wollten. Während ich noch in meiner morgendlichen Dumpfheit verschlafen aus dem Fenster starrte, rollte das Auto über Highway 14 immer gen Norden, rechts gesäumt von Wäldern und links vom weiten Blick auf den Ozean, der immer wieder hinter den Bäumen in Erscheinung trat. Nachdem wir einige Aussichtspunkte passiert hatten, entschieden wir uns am Chinabeach einen längeren Stopp einzulegen. Zunächst ging es über einen 2 km langen Waldpfad auf und ab, bis und schließlich ein Haufen Vögel und eine französische Reisegruppe (nein! Keine vögelnde französische Reisegruppe – zwei verschiedene Gruppen) in Empfang nahmen.


Zunächst folgten wir den Franzosen. Nach dem Motto: da wo alle hingehen, wird’s schon ganz gut sein, doch auch, wenn der Strand einsam war, das Wasser wunderschön klar und das Panorama atemberaubend, war der Weg sehr steinig und wir entschieden uns nach kurzer Zeit umzukehren und den Weg in die andere Richtung einzuschlagen.


Hinter einer kleinen Biegung erwartete uns dann der tatsächliche Chinabeach. Ein wunderschöner Sandstrand, mit genau der richtigen Menge an Muscheln und Strandgut geschmückt. Im Rücken riesige Bäume und vor sich den offenen Pazifik mit vereinzelten kleinen weißen Segelbootpunkten. Das Wasser war klar, das Meer war ruhig. Perfekt!



Für mich gab es da nur eine Alternative: Ab in den Pazifik. Zwar schien wärmende Mittagssonne, doch es wehte auch ein frischer Wind, sodass das Klima am Strand angenehm mild war, das Wasser jedoch konnte man nur als abschreckend kalt bezeichnen! Unter lautem Geschrei und heftigem Prusten stürzte ich mich schließlich in den (laut Internetrecherche) 12°C kalten Ozean. Das tat weh, aber auch gut und sorgte schließlich auch dafür, dass ich nun wirklich wach war.

 
Da wir uns nicht eingecremt hatten und ich nun triefend nass war machten wir uns kurze Zeit später auch schon wieder auf den Rückweg zum Auto und ließen den wunderschönen Chinabeach physikalisch hinter uns. Doch in meinem Herzen war dieses Stück Erden nun immer mit dabei.

 
Nach dem Chinabeach legten wir erst einmal ein bisschen Strecke zurück und fuhren schließlich eine Schotterstraße in Richtung Sombriobeach hinunter. Auf ca. halben Strecke wurde die Straße abenteuerlich schlaglöchrig, sodass wir den kleinen Mietwagen abstellten und zu Fuß weiter gingen. Der Weg zog sich immer länger und als wir schließlich endlich am Strand ankamen, war kaum noch Zeit die Aussicht zu genießen. Außerdem hatte der sandige Chinabeach unsere Füße und Wahrnehmung ganz schön verwöhnt, sodass wir nur ein getrübtes Auge für den steinigen aber wunderschönen Platz Erde haben konnten.





Gegen Nachmittag gab’s dann nach langer Strecke vorbei an Seen, über Berge und durch Wälder noch einen letzten kurzen Zwischenstopp.


Am Cowichan Lake durfte ich mich mit Kaffee und Cockies stärken, um anschließend wieder genug Energie zu haben um in den nahegelegenen kleinen Bear Lake zu springen. Dort genossen wir noch die letzten wärmenden Strahlen der Nachmittagssonne bevor wir endgültig in Richtung Nanaimo düsten.

 
Nanaimo war nach dem Touristischen Victoria überraschend bodenständig. Am Hafen war ein kleiner Park angelegt, in dem Eltern mit ihren Kindern spielten oder Hunde Herrchen Gassi führten und auf einem langen Steg wimmelte es nur so von Angler in allen Größen, Formen und Farben. Wir ließen uns in einem Pavillon mitten im Hafen nieder und genossen ein ehrliches „Fish&Chips“ und ein kaltes Inselbier.
  
Als ob wir an diesem Wochenende noch nicht genug erlebt hätten, bekamen wir auf dem Rückweg auf der Fähre auch noch einen spektakulären Sonnenuntergang zu sehen. Kann der Abschluss eines solchen Wochenendes noch perfekter sein?




Auch wenn die Tour damit zu Ende war, so gingen die Erlebnisse weiter. Doch nun erst mal eine kurze Verschnaufpause für mich und euch. Viele Grüße von Fooken und Wa(h)l.


PS: Japanischer Funfact des Tages: „puff-puff“ bedeutet auf japanisch sein Gesicht im weiblichen Busen zu vergraben. Der Plan nach Japan zu reisen „Puff-puff?“ zu sagen und dann die Pfeife zu zücken hat bereits erste Formen angenommen...

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